Die Einführung der Maut auf deutschen Autobahnen nimmt konkrete Formen an. Bisher wurde angenommen, dass der Nachweis der Mautzahlung  durch eine aufgeklebte Vignette geführt werden soll. Jetzt wird bekannt, dass die Kontrolle nicht analog, sondern
digital erfolgen wird, durch Erfassen aller Autokennzeichen und Speicherung der zugehörigen Daten. Die so gewonnenen Bewegungsdaten sollen angeblich gelöscht werden, sobald überprüft ist, dass der Autohalter die Maut bezahlt hat. Nur zur Aufklärung schwerer Verbrechen sollen die Behörden Zugriff auf die gespeicherten Daten haben können, fordert BKA-Chef Ziercke.
In dieser Frage gibt es innerhalb der AfD durchaus Befürworter der geplanten Mautgesetze, die angesichts der wachsenden
Bedrohung durch Terroristen und andere Kriminelle die Möglichkeiten der Verbrechensaufklärung auch durch Auswertung von Bewegungsprofilen unterstützen. Es gibt aber in der AfD auch viele Mitglieder, die auf die Gefahr des Missbrauchs der Massendatenspeicherung  verweisen und den Datenschutz  als wichtiger ansehen.
Die Diskussion in der Öffentlichkeit wie auch innerhalb der AfD wird durch das geplante Gesetz neu in Schwung gebracht.
Lesen Sie dazu im FOCUS:

http://www.focus.de/auto/ratgeber/unterwegs/maut-kontrollbruecken-und-pkw-daten-gibt-es-schon-die-autobahn-nsa_aid_1151421.html