so Kai Gersch zum Einzug der AfD in das Landesparlament. Aber, so Gersch, bei nur 47 % gültiger Stimmen ist sehr deutlich geworden, was viele Wahlberechtigte von der Parteiendemokratie inzwischen halten. Es kann offensichtlich nicht mehr genügen, nur Parteien und Personen auszutauschen. Vielmehr ist es jetzt notwendig, dass die AfD ihre Forderung nach mehr direkter Demokratie, nach einfacheren Verfahren für Volksabstimmungen und Bürgerentscheide in den Fokus rückt: „Wir vertrauen der Weisheit des Volkes und haben keine Angst vor seinen Entscheidungen.“

Das hervorragende Abschneiden in Falkensee, so Gersch weiter, sieht die AfD Havelland als Verpflichtung an, für die Wahl 2015 einen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen. „Schon bald werden wir dies im Kreisverband entscheiden und mit einer personellen Alternative zu BM Müller an die Öffentlichkeit treten“, so Gersch.