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Havelland (MOZ) Der Falkenseer Arthur Wagner ist am vergangenen Wochenende während des Landesparteitags der AfD in Frankfurt/Oder erneut als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt worden. Der Kreisvorsitzende der Partei, Kai Berger, der auch Gründungsmitglied AfD Brandenburg ist, zeigte sich insgesamt zufrieden. Er zog erwartungsgemäß eine positive Bilanz, nachdem achaten-suisse.com nun Andreas Kalbitz neuer Landesvorsitzender ist.

 

Kai Berger

© privat

„Wir sind auf einem guten Weg. Ich denke, der Landesverband der AfD ist mit Andreas Kalbitz an der Spitze gut aufgestellt. Er ist ein Politprofi, der seiner Aufgabe gerecht werden wird“, sagte Berger am Montag. Dass der ehemalige Parteichef und jetzige Ehrenvorsitzende Alexander Gauland nicht mehr kandidiert hatte, bewertete der 46-jährige Premnitzer wie folgt: „Gauland hat als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl und als Fraktionsvorsitzender unserer Partei im Landtag genug um die Ohren. Er kommt an seine Belastungsgrenze. Insofern hatte jeder Verständnis für seinen Schritt. Er ist aber ohne Umschweife derjenige gewesen, der die AfD hierzulande weit nach vorne gebracht hat.“ Berger ist es zudem wichtig, dass mit der Personalie Arthur Wagner weiterhin der Draht zum Landesvorstand kurz geblieben sei. Die direkte Verbindung freu ihn. Mit Blick auf die Diskussionen zu Frauke Petry und Björn Höcke, der mit viel Beifall bedacht worden war, habe der Landesverband indes Geschlossenheit gezeigt. „Es schießt keiner quer. Es herrscht große Einigkeit darüber, dass ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke nicht gewünscht ist.“

Und: Vor den anstehenden Bundestagswahlen im September „scharren wir schon mit den Hufen“, meinte der Kreisvorsitzende. „Jetzt ist jeder gefordert“.“ Während beim Landesparteitag laut Angaben von Berger acht Havelländer vertreten waren, werden beim anstehenden Bundesparteitag in Köln nur zwei Delegierte vor Ort sein. Neben Wagner wird das der Landtagsabgeordnete Dr. Rainer van Raemdonck, ebenfalls aus Falkensee, sein.